WAS IST DER FAPAS

- Stiftung zum Schutze der Wildlebenden Tiere.

Es handelt sich um einen in Spanien offiziell eingetragenen Naturschutzverein.


1982 aus der Vereinigung einer Gruppe von Naturfreunden entstanden, die eine Reihe von Aktivitäten zum Schutz der spärlichen, noch in den Picos de Europa überlebenden Geierpopulation starteten, welche infolge des Gifteinsatzes in den Bergen und anderer Faktoren unmittelbar vor dem Aussterben stand. Daraufhin begann jene Gruppe von Naturfreunden ihre Arbeit mit dem Einsammeln toter Tiere in den Dörfern, die sie in die Berge brachten, um den Geiern ausreichend Nahrung zur Verfügung zu stellen.


Dies war mit grossen finanziellen Belastungen für die Beteiligten verbunden, und so suchten sie über Zeitschriften wie Quercus und Natura Unterstützung durch weitere, an der Mitwirkung interessierte Personen. Die Resonanz war derart, dass innerhalb von kaum einer Woche zweitausend Naturfreunde aus allen Ecken Spaniens auf unseren Aufruf reagierten und so plötzlich und zu unserer Überraschung der FAPAS als Verein entstand.

 

Der FAPAS, der auch weiterhin eine Gruppe von Freunden ist, hat sich zu einer Organisation entwickelt, die zahlreiche Aktivitäten zum Schutze der Natur durchgeführt hat und weiterhin durchführt.

Zielsetzungen


Es geht in erster Linie um die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Arten der iberischen Fauna, wobei deren natürlichen Lebensräume in die Schutzmassnahmen miteinbezogen werden.

Wer wir sind
Der FAPAS besteht heutzutage aus mehr als 18.000 Mitgliedern in allen Provinzen des Landes. Natürlich können soviele Leute nicht alle gleichzeitig an einem Projekt zum Artenschutz arbeiten. Darum liefert dieser Personenkreis die finanzielle Unterstützung für ein professionelles, vom FAPAS zur Durchführung der Naturschutzprogramme eingesetztes Arbeitsteam.

Wo wir sind
Nach wie vor befindet sich unser Hauptsitz in einem kleinen Dorf im Landkreis von Llanes in Asturien, und zwar in der ehemaligen Dorfschule von La Pereda. Das Fehlen von Kindern liess sie leerstehen, so haben wir das alte Gebäude renoviert und zur Operationszentrale des FAPAS gemacht.


Aber wir haben auch ein Büro in der Stadt, in Gijón und ausserdem mehrere Landhäuser verteilt in den Bergen zur Unterstützung der Arbeit zur Erhaltung des Braunbären.


Wie wir arbeiten
Innerhalb der Naturschutzbewegung gibt es zwei Vorgehensweisen. Die Eine ist der ständige Protest, das Fordern der notwendigen Massnahmen und das passive Abwarten und Hoffen, eines Tages Gehör zu finden. Die Andere ist die des Handelns. Eigene Initiative, wann immer es notwendig erscheint, für die Natur einzutreten. Das ist der Stil des FAPAS. Die Untätigkeit fällt uns schwer angesichts von Problemen, welche uns lösbar erscheinen..
Von Anfang an hat sich der FAPAS im Naturschutz mit seiner eigenen Arbeitskraft engagiert. Wir sind sicherlich weder zu einer radikalen Ökogruppe geworden, die ihre Lehren in alle Himmelsrichtungen hinausposaunt, noch sind wir eine Gruppe von bedachtsamen Wissenschaftlern, die erst nach Jahren wissenschaftlicher Untersuchungen einen Finger rühren. Wir sind direkt an die Feldarbeit gegangen, und viele Leute wundern sich über den FAPAS, wenn sie erfahren, was der mit dem Bagger macht, den er sich gekauft hat, mit dem Gelände-LKW, Betonmischern, Elektroschweissern und allen übrigen Arbeitsmaterialien.


Aber wie könnten wir sonst einen Bienenstand vor dem Eindringen des Bären schützen, damit der Besitzer sich nicht gegen das Tier wendet und es tötet? Wie könnten wir sonst Hunderte von Obstbäumen in den Bergen pflanzen?...

 

Wie wir uns finanzieren Die Leute fragen sich oft, was sich wohl hinter dem FAPAS verbirgt. Das überrascht uns nicht, denn es handelt sich um Personen, die nicht verstehen, wozu die Natur geschützt werden muss. Obendrein erscheint es ihnen verdächtig, dass ein Verein über einen Maschinenpark, Fahrzeuge und Werkzeug verfügt, um Arbeiten durchzuführen an Etwas, was uns nicht gehört, denn die Natur gehört ja Allen. Die Finanzierung des FAPAS basiert nun gerade auf diesem Grundsatz, dass die Natur Allen gehört, und das Geld, das unsere Arbeit ermöglicht, kommt von eben diesen Tausenden von Fördermitgliedern, die mit ihrer Beitragszahlung den FAPAS unterstützen, einfach um an einer Idee und an einem Projekt teilzuhaben, welches die Natur schützt, die auch unsere Umwelt und unser Lebensraum ist und die wir mit allen Lebewesen teilen, die ihn bewohnen.

Unser Kontakt mit den Fördermitgliedern

Alle zwei Monate veröffentlicht der FAPAS das BOLETIN DE FAPAS, ein kleines Heft, in dem über die Projekte und deren Durchführung berichtet wird. Über die Zusendung des Heftes wird der Kontakt mit den Fördermitgliedern aufrechterhalten.

 

FAPAS

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