FAPAS aktuell

  28.06.2010

     

      
   

– Schutz der Braunbären in den französischen Pyrenäen

(Übersetzung und Zusammenfassung: Sabine Knapp)

   

Infrarot-Fotofallen von FAPAS für die Bärenschützer in den Pyrenäen

 Französische Bärenschützer benutzen seit wenigen Wochen Infrarot-Fotofallen, die von Spezialisten bei FAPAS entwickelt worden sind. Nur wenige Tage nach der Installation, löste einer der wenigen Pyrenäenbaren die Fotofalle aus.

FAPAS wendet diese Technik in Asturien schon seit mehr als 10 Jahren erfolgreich an. Die Bilder der digitalen Kameras liefern  wichtige Informationen über Verbreitung  und Lebensweise der vom Aussterben bedrohten Tiere.

Die Lage der Braunbären in den Pyrenäen ist denkbar schlecht. Die kleine Pyrenäenpopulation besteht aus nur noch 15 Exemplaren. Besonders schlimm ist es im westlichen Teil des Bärengebiets. Hier gibt es möglicherweise keinen einzigen Bären mehr, der aus den Pyrenäen stammt.  Die dort gesichteten Exemplare stammen vermutlich alle aus Ansiedlungsprojekten. Seit den 1990er Jahren wurden mehrere Bären aus Slowenien in die Region eingeführt.    

   

Die Aktiven von FAPAS und dem französischen Verein FIEP (Fonds d´Intervention Eco-Pastoral) arbeiten seit mehr als 20 Jahren zusammen. Beide Organisationen kämpfen für die Rettung der Braunbären im Kantabrischen Gebirge und in den Pyrenäen.

mehr dazu hier:

www.fapas.es/notifapas/hoy/2010/20100628_fiep.htm (spanisch und französisch)

BOLETIN  LES NOUVELLES OURS  (Pdf. 2922 Kb)

 

 


Mitglieder von FIEP und PAPAS auf der Suche nach Bärenspuren. Hier sind es die Haare eines der wenigen Männchen die es noch in den Pyrenäen gibt.

   


Gerard Caussimont, Vorsitznder von Fiep und Alfonso Hartasánchez besprechen, wie man die automatische Kamera benutzt. Auch in den Pyrenäen sollen die Bären mit Hilfe der automatischen Fotofallen beobachtet werden.

  

Nur wenige Tage nach unserem Besuch in den Pyrenäen, schickten die Kollegen von FIEP uns dieses Bild, eine ihrer Kameras aufgezeichnet hatte. Man sieht einen der letzten Pyrenäen-Bären.

   

       

      

 

   
 

 

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