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FAPAS aktuell |
16.06.2010 |
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Mehrere Organisationen mussten für dieses Projekt eng zusammenarbeiten. Insbesondere dem unermüdlichen Einsatz der „Stiftung zur Erhaltung des Bartgeiers“ (Fundación para la Conservación del Quebrantahuesos) ist es zu verdanken, dass der Geier, der auf Spanisch eindrucksvoll „Der die Knochen bricht“ heißt, wieder nach Nordspanien gekommen ist. Die engagierten Mitglieder der Stiftung schafften es, alle Vorgaben des Umweltministeriums, der Nationalparkverwaltung und der Verwaltungen von Asturien und Aragon zu erfüllen. So konnten nun die ersten beiden Tiere von den Pyrenäen nach Asturien überstellt werden. Die Jungvögel waren in Gefangenschaft ausgebrütet worden, und wenn alles gut geht, werden sie in einigen Wochen ihre Kreise über den Bergen des Nationalparks Picos de Europa ziehen. |
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![]() Das Freigehege liegt auf einem Felsvorsprung, von dem aus man einen guten Überblick über die Landschaft der Picos de Europa hat. Die jungen Bartgeiermüssen ihre neue Heimat erst noch kennen lernen. Von der Voliere aus können sie sich gut mit dem Gelände vertraut machen und beobachten, wie sich andere Geier ihre Beute beschaffen. |
![]() Es sieht so einfach aus, wenn der Vogel ins Gehege gesetzt wird. Aber dahinter stecken viel Mühe und eine Menge Arbeit. Über Jahre hinweg beobachtete man die Geierpopulation in den Pyrenäen. Das Sammeln der Eier aus den Nestern war ein schwieriges Unterfangen. Man musste herausfinden, wie man die Küken füttern und pflegen musste, damit sie ihre ersten Lebenswochen gut überstehen konnten. Alles sollte so sein, als wären sie in Freiheit von ihren eigenen Eltern großgezogen worden. |
![]() Nun sind die Jungvögel angekommen. Sie machen sich vertraut mit den für sie vorbereiteten Horsten, die mit Schafwolle ausgelegt sind. Auch hier werden sie weiterhin von den Fachleuten der „Stiftung zur Erhaltung des Bartgeiers“ (Fundación para la conservación del Quebrantahuesos) aus Aragon betreut. Bald fliegen wieder Bartgeier über den Picos de Europa !!!
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